Xian
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Die Taxischwestern von Xi'an 的姐
Sie fahren mindestens zehn Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, seit über zehn Jahren durch die chinesische Metropole Xi'an. Yu Weihong, Wang Aiju und Duan Yimei sind Taxifahrerinnen, im Volksmund auch „Taxischwestern“ (的姐 dijie) genannt. Nachdem sie arbeitslos wurden, fingen die drei Frauen an, Taxi zu fahren. Anders als viele andere in der einstigen Industriestadt Xi'an, die von der Hand in den Mund leben, schafften sie es, genügend Geld für eine Taxi-Lizenz zu sparen und verdienen nun allein den Unterhalt für ihre Familien. Ihre Ehemänner sind entweder arbeitslos, drogensüchtig oder tot. Nur mit einer Handkamera ausgestattet begleitet der Untergrundregisseur Fang Yu die „Taxischwestern“ während ihrer Fahrten und die sie erzählen über ihre Arbeit, ihr Privatleben, ihren Kampf ums Überleben. Sie erzählen von den Demütigungen durch korrupte chinesische Beamte, die fast täglich neue „Steuern“ oder „Abgaben“ erfinden und von der ständigen Angst vor Überfällen, denen die Frauen schutzlos ausgeliefert sind. Doch wenn sie nach einem harten Arbeitstag zu ihren Familien zurückkehren, dann erzählen die „Schwestern“ auch von ihren Hoffnungen, ihren Träumen und, so trostlos ihr Leben auch zu sein scheint, von der Liebe.
Letzte Änderung von Thomas Crone am 05.05.2008 um 22:31
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Elektrische Schatten 2008
Chinesische Augenblicke (Bonn, 27.Juni - 6. Juli 2008)Dein Gastgeber ist
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