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Wu qiong dong

Wu qiong dong


Perpetual Motion- Wu qiong dong 无穷动


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Es ist der Vorabend zum Chinesischen Neujahr und die erfolgreiche Zeitschriftenverlegerin Niuniu (Hung Huang) lädt ihre drei besten Freundinnen zum gemeinsamen Essen und Mahjong-Spielen in ihre Pekinger Villa ein. Was auf den ersten Blick nach einem lustigen Frauenabend mit Seifenopern und Sex-Talk klingt, entpuppt sich allerdings als geschicktes Ränkelspiel der Gastgeberin. Schließlich will sie herausfinden, wer ihrer drei illustren Gäste eine Affäre mit ihrem Mann hat – die Immobilienmaklerin Madame Ye (Ping Yanni), die bisexuelle Lala (Liu Sola) oder etwa die quirlige Qinqin (Li Qinqin)?

„Perpetual Motion“ ist bereits der fünfte Film der renommierten chinesischen Regisseurin Ning Ying, deren Drama „I love Beijing“ 夏日暖洋洋 bereits bei den Elektrischen Schatten 2005 zu sehen war. In ihrem neuesten Werk gewährt die Regisseurin dem Zuschauer einen 24-stündigen Einblick in das Leben von vier erfolgreichen, intellektuellen Frauen aus der boomenden Metropole Peking, sowie ihren Ansichten zur Politik und Geschichte Chinas, dem Westen und ja, auch Sex. Nicht nur dieser ständige Wechsel der Gesprächsthemen – dem der Film seinen Titel verdankt - sondern auch die ständigen Stimmungsschwankungen fordern bis zum Schluss die Aufmerksamkeit des Zuschauers.

Neben seiner Surrealität besticht „Perpetual Motion“ vor allem durch seine bemerkenswerte Besetzung. Lediglich Li Qinqin ist eine professionelle und dazu noch berühmte Schauspielerin. Die übrigen Darstellerinnen sind in China jedoch alles andere als unbekannt: Ping Yanni ist die Tochter eines ehemaligen Staatsministers und erfolgreiche Wirtschaftsberaterin, Liu Sola ist eine bekannte Musikerin und Schriftstellerin und Hung Huang ist auch im realen Leben eine erfolgreiche Zeitschriftenverlegerin und Autorin. Letztere waren ebenfalls gemeinsam mit Ning Ying als Drehbuchautorinnen federführend. Hinzu kommt Hungs Mutter Zhang Hanzi (als Köchin), einst die persönliche Englisch-Dolmetscherin Mao Zedongs. Und so übertragen diese bemerkenswerten Frauen viele Facetten ihrer Persönlichkeit auf ihre Figuren.
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Letzte Änderung von Thomas Crone am 15.04.2008 um 11:22

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    Elektrische Schatten 2008
    Chinesische Augenblicke (Bonn, 27.Juni - 6. Juli 2008)

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    Rebekka Freitag

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