I Love Bejing
I Love Bejing
I love Beijing
China 2001 - 97 min. Regie: Ning Ying
„I love Beijing" folgt einem jungen Taxifahrer auf seinen Touren durch die Stadt und gerät dabei zu einem eindrucksvollen Portrait der Boomtown wie auch der Menschen in ihr.
Der geschiedene Dezi ist im Taxi ebenso rastlos wie auf seiner Suche nach weiblicher Zuneigung und Geborgenheit. Seine Fahrgäste stammen aus anderen Gesellschaftskreisen, denen er nicht das Wasser reichen kann; die Frauen, die in sein Leben treten, werden seiner überdrüssig oder entsprechen nicht seinen Sehnsüchten.
Dezis Unentschlossenheit und Reaktionen auf seine Umwelt sowie seine Fahrten durch das sich ständig verändernde Beijing zeigen gleichermaßen den Facettenreichtum der Stadt als auch den der gegenwärtigen chinesischen Gesellschaft.
Regisseurin Ning Ying (5. Generation) stellt in ihrem Film die Verunsicherung der jungen Generation angesichts des ungeheuerlichen Wandels und Konsumterrors dar. Baustellen und Abbruchruinen zeugen vom drastischen Umbruch; beispielhaft für die Art und Weise, wie sich die Menschen darin zurechtfinden, steht Dezis Ziellosigkeit.
Für ihre Hauptfiguren lässt die Regisseurin zwar keine große Sympathie aufkommen, dafür aber ein wenig Mitleid.
Letzte Änderung von Thomas Crone am 13.04.2008 um 11:51
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Elektrische Schatten 2008
Chinesische Augenblicke (Bonn, 27.Juni - 6. Juli 2008)Dein Gastgeber ist
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