Li yu
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Li Yu 李玉
Die Filmregisseurin und Drehbuchautorin Li Yu wurde 1973 in der Provinz Shandong geboren. Bereits im Alter von 16 Jahren hatte sie ihre ersten Auftritte als Gastmoderatorin im Lokalfernsehen. Nach Abschluss ihres Studiums der chinesischen Literatur ging sie nach Peking, um für den chinesischen Staatssender CCTV zu arbeiten. In den Jahren 1996 bis 1998 wirkte sie an drei erfolgreichen Dokumentionen federführend mit („Sisters“, „Stay and Hope“ und „Honor and Dreams“), bevor sie sich im Jahr 2001 erstmals als Filmregisseurin versuchte. Schon mit ihrem Erstlingswerk „Fish and Elephant“ 今年夏天 sorgte die junge Regisseurin für Aufregung in China, handelte die Geschichte doch von einem lesbischen Pärchen, das gegen die gesellschaftliche Inakzeptanz gegenüber ihrer Liebe kämpft. Für ihr gesellschaftskritisches Werk, dass u.a. auf der Berlinale und den Filmfestspielen in Venedig zu sehen war, erhielt Li Yu zwei Auszeichnungen. Ihr nächster Film „Dam Street“ 红颜, der bei den Elektrischen Schatten 2006 zu sehen war, entpuppte sich ebenfalls als schwere Kost für die Zensoren in China. Sie musste sogar einige Änderungen vornehmen, damit das Drama um eine unverheiratete, schwangere Schülerin in China nicht auf der schwarzen Liste landete. Trotz allem sicherte sie sich mit diesem Film den C.I.C.A.E. Award auf den Filmfestspielen in Venedig. „Lost in Beijing“ 苹果 ist ihr neuestes Werk und wurde wegen seiner sexuellen Freizügigkeit vom China Film Bureau auf den Index gesetzt. Lediglich die um 15 Minuten gekürzte, weitaus sittlichere Fassung ist auf dem chinesischen Markt erhältlich.
Letzte Änderung von Rebekka Freitag am 20.04.2008 um 13:42
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Elektrische Schatten 2008
Chinesische Augenblicke (Bonn, 27.Juni - 6. Juli 2008)Dein Gastgeber ist
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